TELC B2 exams
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90 MinutenLeseverstehen und Sprachbausteine
LeseverstehenTeil 1
Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt. Tragen Sie Ihre Lösungen in den Antwortbogen bei den Aufgaben 1–5 ein.
a
Abendöffnung der Markthalle ist ein voller Erfolg
b
Haushalte sparen dauerhaft beim Einkauf
c
Markthalle plant Abendöffnung
d
Mit dem Ernteanteil günstiger einkaufen
e
Moderne Kühlgeräte halten Lebensmittel zuverlässig frisch
f
Neue Verfahren scheitern bislang an der Textur
g
Richtig lagern statt verschwenden
h
Tipps für den günstigen Wocheneinkauf
i
Warum Fleischersatz selten wie Fleisch schmeckt
j
Wenn das Feld den Speiseplan bestimmt
1
Jeden Donnerstag holt Sandra Petzold (34) in einem Hinterhof in Leipzig-Plagwitz eine Kiste ab, deren Inhalt sie vorher nicht kennt. Die Grafikerin gehört zu den 180 Mitgliedern der Solidarischen Landwirtschaft „Ackerkollektiv Markkleeberg“: Sie zahlt jeden Monat einen festen Beitrag von 95 Euro und erhält dafür einen Anteil der Ernte – mal Mangold und Kohlrabi, mal Kürbis, im Winter vor allem Lagergemüse. „Billiger als im Supermarkt ist das nicht, das war mir von Anfang an klar“, sagt Petzold. „Aber ich koche heute völlig anders als früher.“ Rezepte sucht sie inzwischen passend zum Inhalt der Kiste aus, nicht umgekehrt. Was sie nicht kennt, wird ausprobiert; was übrig bleibt, landet eingekocht im Vorratsschrank statt im Müll. Ihr Mann, anfangs skeptisch, sei längst überzeugt, erzählt sie lachend. Nur auf zweierlei musste sich die Familie einstellen: Wer mitmacht, verpflichtet sich für ein ganzes Jahr – und hilft an mehreren Wochenenden auf dem Acker mit.
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90 MinutenLeseverstehen und Sprachbausteine
2
Wer Lebensmittel richtig aufbewahrt, muss deutlich seltener etwas entsorgen. Dabei gilt: Nicht alles gehört in den Kühlschrank. Tomaten, Paprika und Bananen mögen es zimmerwarm; bei Temperaturen unter zwölf Grad werden sie mehlig und geschmacklos. Obwohl moderne Kühlschränke die Temperatur konstant halten, verlieren empfindliche Sorten dort schneller ihr Aroma. Möhren, Radieschen und Blattsalate dagegen bleiben im Gemüsefach bei vier bis acht Grad bis zu zwei Wochen frisch – vorausgesetzt, Sie lagern sie getrennt von Obst, das nachreift. Denn reifende Früchte geben ein Gas ab, das benachbartes Gemüse schneller altern lässt. Brot bewahren Sie am besten in einem Brotkasten aus Ton oder Holz auf, keinesfalls in der Plastiktüte, in der sich Feuchtigkeit sammelt und Schimmel bildet. Und werfen Sie Joghurt nicht automatisch weg, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist: Riechen und probieren Sie zuerst. Sehr oft ist das Produkt noch tagelang einwandfrei – und landet trotzdem ungeöffnet in der Tonne.
3
Die Schweriner Markthalle will ihre Türen künftig auch nach Feierabend öffnen. Wie Marktleiterin Kerstin Ahlers am Dienstag mitteilte, solle die Halle ab dem Frühjahr testweise an zwei Abenden pro Woche bis 21 Uhr geöffnet bleiben. Man wolle damit vor allem Berufstätige erreichen, die es werktags nicht vor 18 Uhr in die Innenstadt schafften, sagte Ahlers. Viele der 24 Händlerinnen und Händler hätten sich in einer internen Abstimmung dafür ausgesprochen, einige Betriebe mit eigener Produktion – etwa die Bäckerei und die Fischräucherei – meldeten allerdings Bedenken wegen der langen Arbeitstage an. Ob es tatsächlich zu den zusätzlichen Öffnungszeiten kommt, ist noch offen: Der Beirat der städtischen Betreibergesellschaft muss dem Versuch Ende Februar zustimmen. Erst danach, so Ahlers, könne man Personal einplanen und mit der Werbung beginnen. In Rostock und Erfurt laufen ähnliche Versuche bereits; dort blieb der erhoffte Kundenandrang am Abend bislang jedoch überschaubar. Ahlers verweist dennoch auf eine Umfrage, in der viele Kundinnen und Kunden Interesse gezeigt hätten.
4
Pflanzliche Ersatzprodukte für Wurst und Fleisch stehen inzwischen in jedem Supermarktregal, doch geschmacklich können viele Kunden sie vom Original noch immer unterscheiden. Woran liegt das? „Das Texturproblem ist weitgehend gelöst – aus Erbsen- und Sojaeiweiß lassen sich heute Fasern herstellen, die dem Muskelfleisch verblüffend nahekommen“, erklärt Professorin Annika Brendel vom Institut für Lebensmittelchemie der Universität Marburg. Die eigentliche Hürde sei das Fett. Tierisches Fett trägt Hunderte von Aromastoffen und gibt sie beim Braten nach und nach frei; pflanzliche Öle verhalten sich völlig anders und setzen ihre Aromen zu früh oder gar nicht frei. Brendels Team untersucht deshalb, wie sich Rapsöl und Kokosfett so verkapseln lassen, dass sie sich in der Pfanne wie Speck verhalten. Erste Ergebnisse seien vielversprechend, marktreif sei das Verfahren aber noch nicht. Bis dahin gilt: Je stärker ein Produkt gewürzt ist, desto weniger fällt der Unterschied auf – deshalb gelingen Bratwürste besser als Steaks.
5
Steigende Lebensmittelpreise verändern den Alltag vieler Familien nachhaltiger, als es die reine Inflationsstatistik vermuten lässt. Nach einer Befragung von 2.400 Haushalten, die das Institut für Konsumforschung der Hochschule Kempten im Herbst vorgelegt hat, greifen inzwischen 63 Prozent der Befragten überwiegend zu Eigenmarken der Handelsketten – vor drei Jahren waren es 41 Prozent. Zugleich gehen die Menschen seltener einkaufen: Statt mehrmals pro Woche kleine Mengen zu besorgen, planen viele einen einzigen Großeinkauf und führen dabei häufiger Einkaufszettel und Preisvergleichs-Apps mit sich. Markenartikel und Bioprodukte landen dagegen deutlich seltener im Wagen; deren Absatz ging laut der Studie um fast ein Fünftel zurück. Die Forscher sehen darin mehr als eine vorübergehende Sparwelle: Wer einmal festgestellt habe, dass die günstigere Alternative kaum schlechter schmecke, kehre auch bei sinkenden Preisen selten zur Marke zurück. Für die großen Hersteller, so das Fazit der Studie, sei das die eigentlich beunruhigende Nachricht, denn verlorene Stammkunden ließen sich nur mit hohem Aufwand zurückgewinnen.
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Telemann Modellprüfung — TELC B2

This is a preview of our premium TELC B2 exam. Get a full authentic testing experience with all sections and detailed feedback by upgrading.

What's included

  • Access to all premium exams
  • AI writing feedback for Schriftlicher Ausdruck
  • Complete written exams with all sections
  • Save & resume your progress across devices
  • Unlimited exam attempts
  • Detailed performance analytics
One-time payment3 months accessAll TELC B2 content

This practice exam covers the written part of the TELC B2 examination, following its exact format and scoring criteria.

Duration

140 min

Passing Score

135 / 225

Written Exam Structure

90 minutes total

Leseverstehen (Reading)

20 points33% of total

Sprachbausteine (Language elements)

20 points13% of total
20 minutes total

Hörverstehen (Listening)

20 points33% of total
30 minutes total

Schriftlicher Ausdruck (Writing)

15 points20% of total

About the TELC B2 Exam

The TELC B2 German exam is a standardized test that assesses your ability to communicate in German at an upper-intermediate level. It covers all four language skills: reading, listening, writing, and speaking.

Our model tests are designed to replicate the exact format, difficulty, and scoring criteria of the official TELC B2exam. By practising with our model tests, you'll familiarize yourself with the exam structure and be better prepared for the actual test.

Exam Structure

The written part of the TELC B2 exam consists of:

  • Leseverstehen (Reading): Tests your ability to understand written German texts. You'll need to identify main ideas, specific details, and implied meanings.
  • Sprachbausteine (Language elements): Focuses on grammar and vocabulary. You'll complete texts by choosing the right words or grammatical forms.
  • Hörverstehen (Listening): Assesses your ability to understand spoken German in different contexts.
  • Schriftlicher Ausdruck (Writing): Tests your ability to write texts in German, such as emails, letters, or short essays.

Scoring and Certification

To pass the TELC B2, you need to score at least 135 out of 225 points in the written part. The certification is widely recognized by employers and educational institutions in German-speaking countries.

With our premium access, you get multiple complete practice exams with detailed feedback and performance analytics to help you identify your strengths and areas for improvement.

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