TELC B2 exams
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90 MinutenLeseverstehen und Sprachbausteine
LeseverstehenTeil 1
Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt. Tragen Sie Ihre Lösungen in den Antwortbogen bei den Aufgaben 1–5 ein.
a
Betriebe finden keine Auszubildenden
b
Betriebe streichen Ausbildungsplätze aus Kostengründen
c
Handwerkskammer bezahlt Weiterbildung der Gesellen
d
Kurz und regelmäßig zum Lernerfolg
e
Lernen neben dem Beruf gelingt nur selten
f
Mehr Angebote – mehr Weiterbildung für alle
g
Mit über vierzig in den zweiten Beruf
h
So findet sich Zeit für Weiterbildung
i
Umschülerin eröffnet eigene Werkstatt
j
Weiterbildung erreicht nicht alle Beschäftigten
1
Fünfzehn Jahre lang saß Sabine Krüger (43) in der Stadtverwaltung von Osnabrück am Schreibtisch, bearbeitete Anträge und ordnete Akten. Heute steht sie an der Werkbank: Die frühere Verwaltungsangestellte macht eine Umschulung zur Tischlerin und ist inzwischen im zweiten Lehrjahr. „Ich wollte endlich etwas mit den Händen schaffen, etwas, das man am Abend sehen kann“, erzählt sie. „Im Büro habe ich das immer vermisst.“ Der Weg dorthin war nicht leicht: Krüger musste ihre Familie überzeugen, die Arbeitsagentur bewilligte die Förderung erst nach mehreren Gesprächen, und in der Berufsschule ist sie mehr als doppelt so alt wie die meisten Mitschüler. Ihr Ausbilder Bernd Lohmann (58) lobt die Quereinsteigerin: „Wer in diesem Alter noch einmal eine Lehre beginnt, bringt eine Motivation mit, die man selten findet.“ Nach der Gesellenprüfung möchte sich Krüger mit einer eigenen Werkstatt für Möbelrestaurierung selbstständig machen. Bis dahin, sagt sie lachend, müsse sie „noch eine Menge lernen“.
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90 MinutenLeseverstehen und Sprachbausteine
2
Sie möchten sich beruflich weiterbilden, aber neben Job, Familie und Haushalt bleibt scheinbar keine Zeit? Mit etwas Planung lässt sich das Problem lösen. Legen Sie feste Zeitfenster fest, zum Beispiel jeden Dienstagabend nach dem Essen, und tragen Sie diese Termine wie Besprechungen in den Kalender ein. Wer den Stoff nicht allein am Küchentisch bewältigen will, sollte sich eine Lerngruppe suchen: Verabredungen mit anderen erhöhen die Verbindlichkeit, und schwierige Themen lassen sich gemeinsam leichter klären. Informieren Sie außerdem Ihren Arbeitgeber. Viele Vorgesetzte reagieren positiver als erwartet, wenn Beschäftigte Eigeninitiative zeigen. In den meisten Bundesländern haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zudem Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr – beantragen Sie ihn rechtzeitig, am besten mindestens acht Wochen vor Kursbeginn. Und planen Sie Pausen ein: Wer sich nach einem vollen Arbeitstag zu viel zumutet, verliert schnell die Freude am Lernen. So wird die Weiterbildung im Berufsalltag kein Kraftakt, sondern Routine.
3
Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind im Bezirk der Handwerkskammer Südwestfalen noch rund 1.400 Lehrstellen unbesetzt – so viele wie nie zuvor. Betroffen seien vor allem Bäckereien, Metallbaubetriebe und das Elektrohandwerk, teilte die Kammer am Dienstag mit. An gestrichenen Stellen liege es jedenfalls nicht, betonte Kammersprecherin Ulrike Sandmann: Die Betriebe hätten ihr Angebot in den vergangenen drei Jahren sogar um zwölf Prozent ausgeweitet, doch auf viele Stellen gehe keine einzige Bewerbung mehr ein. Viele Jugendliche wüssten schlicht zu wenig darüber, welche Karrierewege eine Lehre heute eröffne, so Sandmann; wer einen Gesellenbrief in der Tasche habe, verdiene nach wenigen Jahren oft mehr als mancher Akademiker. Die Kammer will daher künftig verstärkt in Schulen für eine Ausbildung werben und bietet ab Oktober wöchentliche Beratungsnachmittage an, bei denen sich Jugendliche und Eltern über freie Stellen informieren können. Obwohl die Bewerberzahlen seit Jahren sinken, gibt die Kammer die Hoffnung nicht auf.
4
Viele Berufstätige quälen sich nach Feierabend durch stundenlange Lerneinheiten – und behalten am Ende doch wenig. Warum das so ist, hat ein Team der Technischen Universität Dortmund untersucht. Die Forscherinnen und Forscher begleiteten 240 Erwachsene, die sich neben dem Beruf auf eine Fachprüfung vorbereiteten. Das Ergebnis: Wer den Stoff über mehrere Wochen in Einheiten von höchstens 30 Minuten verteilte, konnte sich nach zwei Monaten an fast doppelt so viel erinnern wie Teilnehmende, die zweimal wöchentlich drei Stunden am Stück lernten. „Das Gehirn braucht Wiederholung und Schlaf, um Inhalte dauerhaft zu speichern“, erklärt Studienleiterin Carola Wenzel. „Ein müder Kopf am späten Abend nimmt kaum noch etwas auf.“ Entscheidend sei außerdem, das Gelernte aktiv abzurufen, statt Texte nur mehrfach zu lesen. Als wirksam erwiesen sich dabei kleine Selbsttests und Karteikarten. Obwohl diese Effekte in der Forschung seit Langem bekannt sind, gestalten bislang nur wenige Weiterbildungsanbieter ihre Kurse entsprechend.
5
Weiterbildung gilt als Schlüssel für sichere Beschäftigung – doch sie kommt längst nicht bei allen an. Obwohl die Zahl der Weiterbildungsangebote in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen ist, nehmen gerade Beschäftigte ohne Berufsabschluss deutlich seltener daran teil. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Danach besuchte im vergangenen Jahr nur jeder fünfte Beschäftigte ohne Abschluss einen Kurs, bei Akademikerinnen und Akademikern waren es dagegen 62 Prozent. Auch Teilzeitkräfte, Beschäftigte in kleinen Betrieben und Ältere sind deutlich unterrepräsentiert. Die Gründe sind vielfältig: Wer im Schichtdienst arbeitet, kann Kurszeiten oft nicht einhalten; wer wenig verdient, scheut die Gebühren; und manche Arbeitgeber investieren lieber in ohnehin gut qualifiziertes Personal. Fachleute warnen vor den Folgen, denn gerade einfache Tätigkeiten verändern sich durch die Digitalisierung besonders schnell. Gefordert werden deshalb mehr Beratung im Betrieb, bezahlte Freistellungen und Kurse, die sich mit Schicht- und Familienzeiten vereinbaren lassen.
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Haydn Modellprüfung — TELC B2

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What's included

  • Access to all premium exams
  • AI writing feedback for Schriftlicher Ausdruck
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  • Unlimited exam attempts
  • Detailed performance analytics
One-time payment3 months accessAll TELC B2 content

This practice exam covers the written part of the TELC B2 examination, following its exact format and scoring criteria.

Duration

140 min

Passing Score

135 / 225

Written Exam Structure

90 minutes total

Leseverstehen (Reading)

20 points33% of total

Sprachbausteine (Language elements)

20 points13% of total
20 minutes total

Hörverstehen (Listening)

20 points33% of total
30 minutes total

Schriftlicher Ausdruck (Writing)

15 points20% of total

About the TELC B2 Exam

The TELC B2 German exam is a standardized test that assesses your ability to communicate in German at an upper-intermediate level. It covers all four language skills: reading, listening, writing, and speaking.

Our model tests are designed to replicate the exact format, difficulty, and scoring criteria of the official TELC B2exam. By practising with our model tests, you'll familiarize yourself with the exam structure and be better prepared for the actual test.

Exam Structure

The written part of the TELC B2 exam consists of:

  • Leseverstehen (Reading): Tests your ability to understand written German texts. You'll need to identify main ideas, specific details, and implied meanings.
  • Sprachbausteine (Language elements): Focuses on grammar and vocabulary. You'll complete texts by choosing the right words or grammatical forms.
  • Hörverstehen (Listening): Assesses your ability to understand spoken German in different contexts.
  • Schriftlicher Ausdruck (Writing): Tests your ability to write texts in German, such as emails, letters, or short essays.

Scoring and Certification

To pass the TELC B2, you need to score at least 135 out of 225 points in the written part. The certification is widely recognized by employers and educational institutions in German-speaking countries.

With our premium access, you get multiple complete practice exams with detailed feedback and performance analytics to help you identify your strengths and areas for improvement.

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